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Die besten Tipps zum 1. Kuss

Der erste Kuss – wann, wo, wie und wie lange?

„Wir haben’s getan!“ Es gibt sie noch, die großen Glücksmomente, die nichts kosten. Sanft-zärtlich oder wild-fordernd – ein Kuss ist mit das Schönste, das einem passieren kann. Und dazu ein echtes Wellness- und Fitness-Wunder: Vom elektrisierenden Kribbeln begleitet fluten Glücks- und andere Hormone den Körper. Je nach Zungeneinsatz arbeiten gut 30 Muskeln. Er stärkt das Immunsystem, baut Stress ab und verbraucht pro Minute sechs bis sieben Kalorien. Und nicht selten markiert der erste Kuss den offiziellen Start einer Liebesgeschichte. Er gehört einfach zum Gründungsmythos einer Beziehung: „Weißt du noch? Damals ...“ Worauf es ankommt beim Kuss und wie Sie für den allerersten den besten Moment erwischen: 

„Sie/Er riecht sooo gut!“ 

Die Natur hat das schon clever eingerichtet, diesen Duft-Check über den oft kaum wahrnehmbaren Körpergeruch, den nur aufnimmt, wer sich nahekommt. Diese jahrtausendealte Feuertaufe, ob SIE oder ER – rein biologisch – zu uns passt. Fremdgerüche stören da: Halten Sie sich mit Parfum zurück. Und: Essen Sie vorm Date kussfreundlich. Wer auf Nummer sicher gehen will, putzt vorher die Zähne.

Beherzigen Sie das Thema Mundgeruch besonders, wenn Sie sich zum Drink oder Dinner treffen: Muss es wirklich Bier sein? Auch Knobi, Zwiebeln oder Erdnüsse sind leider leckerer als der Atem danach. Was bestellt Ihr Date? Raucht sie oder er? Orientieren Sie sich daran. Optimal ist ein Kaugummi in der Tasche. Das müssen Sie dann bloß noch unauffällig auswickeln und rechtzeitig in den Mund bugsieren.

Weich, weicher, kuschelweich

Nein, keine Waschmittelwerbung – die zweite wichtige Kussvorbereitung: die Lippenpflege. Faustformel: sanft = sinnlich. Weiche, gepflegte Lippen küsst man nicht nur lieber, sie sind auch empfindsamer: Die Lippenhaut ist sehr dünn, die darunter liegenden Nervenenden darum leicht erregbar. Neben Kaugummis also den geschmacksneutralen Labello einstecken.

Männer aufgemerkt: Nicht jede Frau findet Bart apart – wenigstens nicht, wenn er piekt. Wie wär’s vorher mit einer Rasur? Obacht Frauen: Beim Lippenstift sparen. Was die Sinnlichkeit fördern soll, das nervt beim Küssen – vor allem wenn’s nicht kussecht ist. Dazu hat Lippenstift meist einen Geschmack, der den Eigengeruch übertüncht, der für die Duftmarke so wichtig ist. Weniger ist hier definitiv mehr.

Stimmung!

Kribbeln muss es, so viel ist klar. Es wird lebhaft erzählt und viel gelacht, Nähe und Vertrautheit wachsen: So ein Gespräch ist DER Flirt-Nährboden – und der wiederum das perfekte Kuss-Vorspiel. Wie Sie einen Flirt in Fahrt bringen und woran Sie merken, dass Sie bei ihr oder ihm einen Schlag haben? Überfliegen Sie mal unsere Tipps zur Körpersprache und zu den Zuneigungssignalen – die helfen bei der Frage, die sich beim vielversprechenden Date irgendwann stellt: „Soll ich jetzt eine Kussoffensive starten oder warten?“

Ach ja: „Darf ich dich küssen?“ Das mag in manch Roman zu Figur und Dramaturgie passen, im „echten“ Leben ist es eine Flirtbremse. Im dümmsten Fall raubt es dem Augenblick jede Spannung. Manches macht man eben einfach. Aber wann ist er denn nun, der richtige Moment? Es hilft nichts – den müssen Sie erspüren:

Die besten Tipps zum 1. Kuss

Ja, wann denn nun? 

„Gehe ich zu früh in die Vollen? Oder habe ich den richtigen Moment verpennt?“ Nicht ohne. Was sagt Ihr Bauch? Gab’s Fingerzeige? Ob am Tisch, im Taxi oder auf der Treppe: Warten Sie auf eine Gesprächspause. Oder provozieren Sie eine: Lassen Sie sich Zeit mit der Antwort auf eine Frage oder mit dem Kommentar zu einer Anekdote und suchen Sie ihren oder seinen Blick. Typische Kussvorboten: Sie oder er hält Ihren Blick lange und wandert zwischendrin ab und an zu Ihren Lippen.

„Müssen wir uns eigentlich vorher berühren, streicheln oder Händchen halten?“ Nicht unbedingt. Berührungen können einem Kuss zwar den Weg ebnen. Auf A wie Annäherung folgt aber nicht automatisch B wie Bussi. Außerdem ist nicht jede Berührung ein Flirt-Signal. Für manche/n gehören sie einfach zum lebhaften Gespräch.

„Darf’s schon beim ersten Date sein?“ Auch da gibt’s keine Regel, nur kussträchtige Momente – und zwei, die sie nutzen. Sie hätten’s gern genauer? Nichts zu machen: Berechenbar sind Lust und Liebe nicht. Und unter uns: Gut so. 

Ja, wer denn nun?

Das ist heute zum Glück keine Frage mehr: Wer’s zuerst tut. Ganz einfach. Auch frau darf aktiv werden. Gleichberechtigung ist was Tolles. Punkt.

Ja, wo denn nun?

Auch das ist an sich schnuppe. Bedenken Sie aber: Vielleicht hat sie oder er Kusslust, ist aber kein Fan vom Knutschen mit Zuschauern. Oder wenigstens nicht beim ersten Mal. „Und wie soll ich das rausfinden – ohne zu fragen?“ Auch da gilt: Die Stimmung beobachten und auf Blicke und Berührungen achten. Hören Sie beim Vorstoß: „Ich hab’s nicht so gern öffentlich“, dann setzen Sie Ihr Frohnatur-Lächeln auf: „Wo hast du’s denn lieber? Richte mich da ganz nach dir.“

Ja, wie denn nun?

Kusstechnik ... Erklären Sie mal einem Neuling Atem- und Wendetechnik im Kraulstil. Machen macht Könner, eine Stunde Training schlägt 1.000 Stunden Trockenschwimmen um Längen. Leider haben wir (noch) keine Kusskurse im Programm.

Fakt ist: Viele Wege führen nach Rom. Einer: Nach der Lange-Blicke-Phase nähern Sie sich in Zeitlupe ihrem oder seinem Gesicht. Wenn Sie beinah Kopf an Kopf sind, legen Sie Ihren leicht zur Seite, am besten nach rechts – das tun nämlich zwei Drittel aller Küsser. Sie haben das garantiert schon in x Feel-good-Movies gesehen. Für Fortgeschrittene: Bahnen Sie den Kuss an mit einer kleinen Berührung oder Zärtlichkeit: Streichen Sie ihr oder ihm mit dem Zeigefinger kurz über die Wange oder tippen Sie mit der Fingerspitze sanft auf die Lippen.

Wie reagiert sie oder er? Ausweichmanöver? Dann heißt es: Stopp! Abwartendes Nichtstun? Tasten Sie sich weiter vor. Sie oder er streichelt zurück und kommt Ihnen entgegen? Gleich passiert’s! Augen auf oder zu? Sie ahnen es: wie Sie mögen.

Die besten Tipps zum 1. Kuss

Phase 1: Mund meets Mensch

Küssen ist Kommunikation ohne Worte. Und wie beim Sprechen gibt’s „Mundarten“: Menschen küssen verschieden. Je nach Erfahrung, Vorlieben und Situation. Im Laufe genussvoller Übungseinheiten einigt man sich auf eine gemeinsame Sprache. Bis es so weit ist, tüfteln Sie.

Wir waren beim absichtlichen Fast-Zusammenprall der Köpfe: Treffen Sie sich auf halber Strecke und legen Sie los. Vielleicht mit einem Kuss auf den Hals, die Wange oder den Mundwinkel? Der kann auch nur gehaucht sein: Geschlossene Lippen berühren den anderen so sanft wie ein winziger, kaum fühlbarer Luftzug. Der Kuss ist dann nicht mehr als ein winziges Öffnen der Lippen, bevor die Berührung wieder gelöst wird. Und das nächste Lippen-Lüftchen folgt ...

Phase 2: Das Lippenspiel

Die Ouvertüre mündet im ersten Akt: Lippen treffen Lippen. Locker und entspannt küssen die am besten. Öffnen Sie sie leicht und umschließen Sie ihre oder seine Ober- oder Unterlippe. Auch das erst mal zart gehaucht – einfach weil es wahnsinnig erregt, die Leidenschaft peu à peu zu steigern. Außer natürlich, Sie beide sind so aufgeladen, dass die Spannung sich beim ersten Kuss sofort in einer stürmischen Knutscherei entlädt.

In Phase 2a können Sie eine Lippe ein bisschen an- und einsaugen. In Phase 2b dürfen auch die Zähne knabbernd eingreifen. Gaaaanz vorsichtig. Variante: Sanft über die Lippen lecken. Natürlich nicht feuchtfröhlich wie Nachbars Bello bei der Begrüßung. Die Zungenspitze langt völlig. Was hier alles so technisch klingt, ergibt sich oft von selbst – und in anderer Reihenfolge. Wie küsst sie oder er? Stellen Sie sich darauf ein. Tun Sie hier und da, was sie oder er tut. Küssen ist Teamwork und kein Tanz, bei dem nur einer führt.

Phase 3: Die Königsdisziplin – der Zungenkuss

Oben steht: Beim Küssen gibt’s keine Vorschriften. Beim Zungenkuss, der auch French Kiss heißt, gibt’s dann doch ein paar No-Gos.

Drei Klassiker: 1. „Bääh!“ Küsser, die sich an ihre Kindergartenzeit erinnern und die Zunge feste und so weit wie möglich rausstrecken. 2. „Bööh!“ Küsser, deren Zunge steif ist wie ein Bügelbrett. 3. „Boah!“ Küsser, die mit der Zunge im Affenzahn wilde Loopings im Rachen machen. Sachte, sachte: Locker lassen, sich in der Mitte treffen und die Zungenspitzen tanzen lassen.

Profis tauchen zur Abkühlung immer mal wieder ein in Phase 1 oder 2. Oder sie konzentrieren sich zwischendrin ganz aufs Streicheln, Fühlen und Riechen. Lassen Sie sich treiben. Der Verstand hat Sendepause!

Und wohin die Hände?

„Ein Kuss ist eine Sache, für die man beide Hände braucht“, meinte Mark Twain. Das Spiel der Hände ist der zärtliche Rahmen des Kussfeuerwerks. Anfassen erlaubt – womit keineswegs das vorschnelle Betatschen des Pos oder anderen Privatgeländes gemeint ist. Sanftes Streicheln der Wangen, der Arme oder des Rückens: So was passt zum ersten Kuss. Und auch schon auf dem Weg zu Phase 1, in der Kuss-Anbahnung, können die Hände zum Zuge kommen: Wenn sie, auf die Wangen und ums Gesicht gelegt, den anderen sanft in Richtung Kussmund ziehen. Es sei denn: Es brechen alle Dämme und Sie können gar nicht anders als sofort übereinander herfallen. Aber das merken Sie dann schon ...

Die Tipps zum ersten Kuss im Überblick

1.    Der Nase nach – mit Parfum geizen, mit Mundgeruch erst recht
2.    Mund zu Mund – beim Lippenstift sparen, beim Lippenbalm nicht
3.    Alles im Auge – auf Körpersprache und Flirt-Signale achten
4.    Ohne Worte – in Gesprächspausen den Blick suchen und halten
5.    Ohne Frage – die Initiative ergreifen, egal ob ER oder SIE
6.    Ohne Publikum – in der Öffentlichkeit nichts überstürzen
7.    Ohne Furcht – sanft annähern und schauen, was passiert
8.    Einleitung – mit kleinen Berührungen und sanften Küssen starten
9.    Hauptteil – beim Kuss auf den Mund mit Abwechslung überraschen
10.    Noch lange nicht Schluss – die Zunge behutsam einsetzen, Tempo wechseln
11.    Hand drauf – nicht grapschen, sondern halten, streicheln, fühlen


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