Frage der Woche Darf der Partner romantisch sein

Frage der Woche - Darf Ihr Partner romantisch sein?

Die Ergebnisse der Frage der Woche:

Darf der Partner romantisch sein?

Kuscheln im Sonnenuntergang, beim Picknick am See oder vorm Kamin des Traumhotels. Welches Bild die 1.053 Männer und 1.083 Frauen beim Antwortklick auch vor Augen hatten, eins ist klar: Die allermeisten träumen von inniger Zeit zu zweit. Von idyllischen Inseln im Alltag. Dating Cafe ist und bleibt eben ein echtes Romantik-Portal:

Frage der Woche - Darf Ihr Partner romantisch sein?

So romantisch soll’s sein – das sagen die Singles im Dating Cafe:

„Kerzenlicht und Liebesgedicht?“ Nur eine Handvoll Männer und Frauen sagen: „Bloß nicht. Alles Kitsch!“ Mehr als 2.000, überwältigende 94 Prozent, freuen sich „ab und zu“ oder sogar „oft“ über gefühlvolle Stunden, in denen der Kopf Sendepause und das Herz das Sagen hat. Nur fünf Prozent nennen sich selbst eher sachlich, lassen sich vom romantischen Partner aber „vielleicht“ mal mitreißen.

Es ist doch so: Freizeit, Urlaub, Luxus – am meisten genießen wir, was kein Dauerzustand, was nicht ständig zu haben ist. Romantik unterbricht das Normale. Sie ist ein Highlight im täglichen Einerlei. 60 Prozent der Singles sehen das so, die große Mehrheit im Dating Cafe. Ein Drittel outet sich trotzdem als Romantik-Nimmersatt – weil das „erst richtig“ zusammenschweißt. Wirklich erstaunt aber, wer sich hier als das gefühligere Geschlecht entpuppt:

Romantik ist männlich:

„Mein Schatz darf absolut und oft romantisch sein.“ Das „erlauben“ 40 Prozent der Männer, aber nur knapp 30 Prozent der Frauen. Zwei Drittel der Frauen und gut die Hälfte der Männer wollen lieber den Zauber des Moments bewahren: als Ab-und-zu-Romantiker. Der nüchterne Ein-bisschen-Romantiker findet sich gleich häufig bei beiden Geschlechtern.

Vollgas in der Liebe, ein Männer-Ding? Sind Frauen bedächtiger – oder planvoller? „Ich liebe dich“, der Satz aller Sätze, kommt Männern laut verschiedenen Studien zum Beispiel auch schneller über die Lippen als Frauen. Höher, schneller, weiter; und wenn Liebe, dann mit Haut und Haar, hier und jetzt und am besten immer und überall – wenn man sich’s überlegt: eigentlich doch ganz typisch Mann.

Mindestens so spannend wie die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind auch die zwischen jung und alt:

Romantik wird mit jedem Jahr wertvoller:

Bis zum 40. Geburtstag sind 30 Prozent der Männer und nur 18 Prozent der Frauen Fans von Romantik nonstop. Bei den über 50-Jährigen sind das immerhin knapp 40 Prozent der Frauen und sogar fast die Hälfte der Männer.

Anders die Ab-und-zu-Romantiker: Unter 40 sind drei Viertel der Frauen und zwei Drittel der Männer happy mit gelegentlichen Romantik-Einheiten. Über 50 nur noch gut (Frauen) beziehungsweise knapp (Männer) die Hälfte – logisch: Weil’s im reiferen Alter viel mehr Fulltime-Romantiker gibt. Die Singles in den 40ern liegen jeweils im Gesamtdurchschnitt. Der Anteil der Kaum- und Nicht-Romantiker ist in jedem Alter ähnlich klein.

Und die Erklärung?

Sicher eine: Kinder. Die machen zwar (meist) glücklich. Sie lassen Eltern aber wenig Raum für innige Wir-Zeit. Vielleicht ist es aber auch einfach wie bei bitterer Schokolade und trockenem Rotwein: Die gediegeneren Genüsse gewinnen noch mehr an Bedeutung, wenn die süßen Sex-Drugs-and-Rock’n’roll-Zeiten ausgekostet sind. Fest steht: Romantik hat der Liebe noch nie geschadet. Egal ob mit 18 oder 80.

Sie haben die neuesten Fragen der Woche beantwortet?

Schauen Sie nach, welche Frau oder welcher Mann das auch getan hat: Stimmen Sie beide überein? Oder nicht? Beides tolle Vorlagen für eine Nachricht. Viel Glück!
 


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