Frage der Woche Darf der neue Partner Kinder haben

Frage der Woche - darf der neue Partner Kinder haben?

Die Ergebnisse der Frage der Woche:

Darf der neue Partner Kinder haben?

Single-Eltern haben’s doppelt schwer: Sie sind Mama und Papa in einem. Und sie finden schwerer als kinderlose Singles einen neuen Partner. So die gängige Annahme. Stimmt die eigentlich? Über 80 Prozent der 1.421 Mitmacherinnen und 1.429 Mitmacher bei der Frage der Woche sagen: nein. Die meisten Singles im Dating Cafe haben kein Problem mit Kindern aus Ex-Beziehungen. Viele empfangen sie sogar mit offenen Armen:Frage der Woche - darf der neue Partner Kinder haben?

Kinder, Kinder – das sagen die Singles im Dating Cafe:

Schatz mit Kind? „Sehr gerne.“ Fast die Hälfte freut sich, wenn die frische Liebe ordentlich Leben mitbringt. Einem guten Drittel ist es egal, ob sie oder er Knirpse im Schlepptau hat. 14 Prozent sind „eher nicht“ so begeistert. Und jede/r Fünfzigste (gut 2 Prozent) lehnt das Ich-heirate-eine-Familie-Experiment in Bausch und Bogen ab: „Auf keinen Fall.“

Was die Zahlen nicht verraten: Sind vor allem Singles mit Kind offen für eine Patchwork-Familie? Oder sind die Singles im Dating Cafe einfach kinderlieb? Klar ist auf jeden Fall eins: Sagen Sie von Anfang an, wenn Sie nur im Doppel- oder Dreierpack zu haben sind. Die neue Partnerschaft klappt schließlich nur, wenn er oder sie bereit für „fremde“ Sprösslinge ist.

Männer und Frauen Kopf an Kopf:

So viel Einigkeit gibt’s selten in der Frage der Woche: Männer und Frauen verteilten ihre Klicks beinah gleich auf die Antworten. Einziger Mini-Trend: Männer sind in der Kinder-vom-Ex-Frage ein bisschen kritischer.

Doch was ist, wenn sich der „Sehr gerne“-Vater und die „Eher nicht“-Frau verlieben? Da hilft, was wir oft und überall raten: miteinander reden. Möglichst früh, möglichst viel, möglichst ehrlich. Über Ihre Wünsche und Bedürfnisse. Und es – wenn Amors Pfeil Sie beide so richtig erwischt hat – einfach probieren. Immer wieder kommt es vor, dass das ungeahnte Vater- oder Muttergefühle weckt.

Klare Unterschiede zwischen jüngeren und älteren Singles:

Die Offenheit für Stiefkinder ist eine Frage des Alters. Wie in anderen Wochenfragen (etwa in Sachen Romantik oder Freiräume) spielen wohl auch in der Kinderfrage die Lebenssituation und das Alter des eigenen Nachwuchses eine Rolle:

Gutes Drittel der U40-Singles keine Fans von Partnern mit Kind

Ob eigene oder andere: Krabbelnde Frischlinge und pubertierende Halbstarke fordern oft mehr Kraft und manchmal Nerven als junge Erwachsene, die schon flügge sind. Wen wundert’s da, dass von den jüngeren Singles nur jede/r Vierte „sehr gerne“ weitere Schreihälse oder Teenies um sich haben möchte. Zum Vergleich: Von den Singles über 40 sagt das mehr als jede/r Zweite.

Fast jede/r Dritte unter 40 möchte „eher nicht“, dass der neue Partner Kinder hat. Für gut sechs Prozent ist das sogar ein No-Go. Und weitere gemeinsame Kinder? Das klären Sie einfach unter vier Augen.

90 Prozent der Ü50-Singles offen für Partner mit Kind

Gemeinsame Kinder stehen nicht mehr zur Debatte, die eigenen sind aus dem Gröbsten raus oder aus dem Haus. Das lässt die meisten älteren Singles natürlich lockerer mit dem Thema umgehen: Nur ein Prozent (fast ausschließlich Männer) der Singles über 50 erwartet in der neuen Partnerschaft die volle Aufmerksamkeit – ohne Ablenkung durch Nachwuchssorgen. Acht Prozent sagen: „Eher nicht.“ Für die große Mehrheit aber gilt: Nur die Liebe zählt.

Tipp: Speichern Sie in Ihrer Single-Suche „mit und ohne Kinder“

So verdoppeln Sie „kinder“leicht Ihre Chance auf den Sechser im Liebes-Lotto. Damit Sie Ihren neuen Schatz nicht verpassen, bloß weil Sie Ihre Partnervorschläge auf kinderlos geeicht haben. Viel Glück!

Sie haben die neuesten Fragen der Woche beantwortet?

Schauen Sie nach, welche Frau oder welcher Mann das auch getan hat: Stimmen Sie beide überein? Oder nicht? Beides tolle Vorlagen für eine Nachricht. Viel Glück!
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