Die perfekte Ergänzung? Testen Sie Ihre Gemeinsamkeiten: Teil 2

Passen wir zusammen? Der Test, Teil II

Teil 1 schon durchgetestet? Super, dann geht es hier weiter mit:

6. Passen Bildung und Lebensart?

Ein Ungleichgewicht kann leider besonders für Frauen mit akademischer Ausbildung zum Nachteil werden: Sie hat studiert, er „nur“ eine Lehre oder Ausbildung. Er fühlt sich unterlegen, sie nimmt ihn, zumindest intellektuell, nicht für voll.
Mit Blick auf Status der Ausbildung, des Berufes und des Gehalts müssen Männer noch immer mehr vorweisen, um von Frauen als Partner für vollwertig erachtet zu werden.
Ist es umgekehrt, bekleidet er den höheren, besser bezahlten Posten, hat die höhere Ausbildung, gibt es keine Schwierigkeiten. Im Gegenteil entstehen solche Bindungen nicht nur bevorzugt, ihnen ist auch längere Dauer beschieden.

Zwar tritt zunehmend Änderung ein, aber es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis sich ein Mann neben einer hochgebildeten Frau nicht mehr unter Druck fühlt. Ebenso, wie eine hoch im Beruf stehende Frau davon lässt, einen Mann nur dann zu akzeptieren, wenn er ihren hohen Status noch überbieten kann.

Grundsätzlich gilt, dass sich Intelligenz nicht nur an Bildung und Beruf ablesen lassen. Eine bereichernde Partnerschaft lässt sich nicht an Notendurchschnitt und jährlichem Bruttoeinkommen messen.

Wirklich schwierig wird es bei Unterschieden im Lebensstandard, dem persönlichen Lifestyle. Wie wichtig sind Karriere und Einkommen? Für was wird das Geld ausgegeben? Wie exklusiv müssen Urlaube sein? Wie edel die Restaurants? Immer wieder finanziell nicht mithalten zu können, frustriert den einkommensschwächeren Part.
Auch hier sind Kommunikation und Konsens wichtig. Wenn es passt, sollen weder Ausbildung noch Portmonnaie einen Keil in Ihr Glück treiben können.

7. Passen Anziehung und Leidenschaft?

Natürlich ist Sex nicht alles, jedoch ist er wichtiger Bestandteil einer Partnerschaft, in er sich beide auch wirklich als Liebespaar fühlen. Es ist ganz normal, dass das Feuer des Anfangs nachlässt. Das ändert aber nichts daran, dass Sinnlichkeit und Spaß Teil einer gesunden Partnerschaft bleiben. Die Häufigkeit spielt dabei eine vollkommen untergeordnete Rolle, wenn beide befriedigt sind. Die berühmte Qualität vor Quantität: Nur schöner, erfüllender Sex verbindet wirklich.

Fragen Sie sich daher: Kann ich mich entspannen? Mich los- und fallen lassen? Können wir erotische Wünsche offen ansprechen und ausleben?

Schwierig wird es, hat einer der Partner mehr Lust als der andere. Das kann zu Frust führen, da er öfter mit Zurückweisung leben muss. Kehren Sie sexuelle Disharmonie nicht unter den Teppich, erarbeiten Sie gemeinsam eine Lösung. Auch daran kann Ihre Beziehung nur erstarken.

Qualität, nicht Quantität. Erleben Sie beide erfüllende Erotik, können Sie miteinander Ihre Wünsche leben, spielt die Häufigkeit kaum eine Rolle. Vorsicht nur, wünscht sich einer von beiden mehr sexuelle Zuwendung als der andere. Aber auch dann können Sie eine Lösung finden.

8. Passen Ziele und Lebensträume?

Heißt: Wie steht es um deren Erfüllbarkeit in der Partnerschaft? Sie wollen Kinder? Wollen möglichst viele Länder bereisen? Träumen davon, noch einmal ganz woanders leben? Klären Sie, ob gleiches auch den Vorstellungen Ihres Partners entspricht.
Manchmal gibt ein Partner zugunsten der Liebe seine Lebenspläne gerne auf, weil das neue Glück mehr zählt. Lässt er von seinen Träumen nur mit Wehmut, kann das zur Belastung für die Beziehung werden. Besonders das Leben sehr prägende Wünsche wie etwa Nachwuchs oder der Verzicht darauf, müssen zwischen beiden unbedingt geklärt werden.

Kommunikation ist wieder einmal unendlich wertvoll. Sprechen Sie darüber, was verhandelbar ist und was nicht. Das ist der beste Schutz davor, aus dem Traum vom gemeinsamen Glück eines Tages unsanft zu erwachen – weil die eigenen Träume oder die des anderen keinen Platz darin fanden.

9. Was sagen Ihre Lieben?

Sie sind nicht endgültig ausschlaggebend, dennoch geht ohne den „Segen“ Ihrer Freunde und/oder der  Familie nichts. Außerdem haben sie, ganz ohne Verklärung, einen Blick auf die Ticks, Macken und Schwächen des/der Erwählten. Dazu kennen sie Sie am besten, inklusive Ihrer kleinen Marotten und Eigenheiten.
Tun Sie sich dabei einen Gefallen: Bitten Sie ausdrücklich um ehrliche Meinungen und reagieren Sie nicht gekränkt, fallen die nicht so aus, wie Sie es sich gewünscht hätten. Das wäre nicht fair. Wenn Sie fragen, sollen Ihre Lieben  auch frei von Herzen antworten können. Denken Sie daran: Sie stellen sich Ihnen wohlgesonnenen Menschen. Keiner wird etwas sagen, um Sie zu verletzen, sondern weil er Ihnen Gutes will. Wenn Sie wirklich glücklich sind, werden das auch Ihre Nächsten merken. Und entsprechend gern Ihre tolle Partnerwahl bestätigen.

10. Was sagt Ihr Herz?

Die Königs-Frage, denn genau darauf kommt es ganz und gar an! Fühlen Sie sich wohl, harmonieren Herz und Verstand bei Betrachtung Ihrer Partnerschaft? Oder entdecken Sie Unstimmigkeiten? Sprechen Sie über diese offen und ehrlich mit Ihrem Partner. Blenden Sie ungute Gefühle nicht aus, sondern räumen Sie sie aus. Und genießen Sie das wunderbare Abenteuer Liebe.

 

Teil 2 des Gemeinsamkeiten-Checks im Überblick

6.    Lassen sich Bildung und Lebensstil gut vereinen?
7.    Der Sex: Stimmen Anziehung und Leidenschaft?
8.    Sind persönliche Ziele und Träume gemeinsam realisierbar?
9.    Was sagen Freunde und Familie über Ihre neue Liebe?
10.  Was sagt Ihr Herz?

 


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